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Strafe für abgefackelten Radarkasten

Um die Raserfahrt seiner Freundin zu vertuschen, hat ein junger Zürcher einen Radarkasten abgefackelt. Der Täter kassierte eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Vom Sachschaden von 143 000 Franken muss er vorläufig nur 10 000 bezahlen.

Den Radarkasten mit Benzin übergossen und dann angezündet: So hoffte ein junger Zürcher einer Busse zu entgehen.
Den Radarkasten mit Benzin übergossen und dann angezündet: So hoffte ein junger Zürcher einer Busse zu entgehen.
Balz Murer

Am 19. April 2014 fuhr eine junge Frau in Begleitung ihres damals 19-jährigen Freundes mit ihrem Smart durch Zürich-Nord. Auf der Regensbergstrasse war die Lenkerin mit rund 100 Kilometern pro Stunde viel zu schnell unterwegs und wurde von einer Radarfalle der Polizei geblitzt.Das Paar regte sich in der Folge wegen der drohenden Busse auf. Wobei der junge Stadtzürcher auf die Idee kam, den Radarkasten als Beweismittel zu vernichten. Er begab sich kurz darauf zu einer Tankstelle, wo er Benzin kaufte und in eine Flasche abfüllte. Danach suchte er kurz nach Mitternacht den Radarkasten auf, wo er zunächst das Glas des Fotofachs einschlug und den ganzen Apparat mit Hilfe eines Brandbeschleunigers anzündete. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Der Sachschaden betrug laut Polizeiangaben 143 280 Franken. Die Fotos vom Tatfahrzeug waren dagegen unversehrt geblieben.

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