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Tempo 30 auf dem Vormarsch

Gleich auf zwei Quartierstrassen soll bald Tempo 30 gelten. Die beiden Projekte hängen jedoch nicht zusammen.

Zufall: Die Gemeinde führt gleich zwei neue 30er-Zonen ein.
Zufall: Die Gemeinde führt gleich zwei neue 30er-Zonen ein.
Patrick Gutenberg

«Auf den meisten unserer Quartierstrassen herrscht bereits Tempo 30.» So beurteilt Gemeindepräsident Matthias Küng die aktuelle Verkehrssituation auf den Gemeindestrassen Aadorfs. Zwei weitere sollen nun folgen.

Einerseits ist dies die Pfisterwisstrasse in Guntershausen. Bis anhin endete sie in einer Sack­gasse, nun will man sie zu einer Durchgangsstrasse umfunktionieren. Auf einem Teil der Strasse durfte man schon vorher nicht schneller als 30 Stundenkilo­meter fahren. Zum Schutz der Anwohner soll nun die bestehende 30er-Zone verlängert werden. Küng erklärt dazu: «Rund um die betroffene Strecke galt bereits zuvor Tempo 30. Es macht deshalb Sinn, diese Zone entsprechend zu ergänzen, um dadurch die Sicherheit der Anwohner zu erhöhen.» Für diese Anpassung seien keine baulichen Massnahmen erforderlich. Demzufolge wird die Umstellung auch kaum etwas kosten. Wohl auch deshalb gab es aus der Bevölkerung praktisch keine Gegenstimmen.

Anliegen stösst auf Akzeptanz

Die zweite Strecke, auf welcher das Tempo gesenkt werden soll, liegt im Weiler Ettenhausen und betrifft die Herrenwies- und die Keiblenstrasse. Die dortige Anpassung hängt mit dem Erschliessungskonzept des Gestaltungsplans Herrenwies zusammen. Dieses beinhaltet nebst ­diversen baulichen Massnahmen auch die Einführung von Tempo 30 auf dem betroffenen Abschnitt. Der zugehörige Situationsplan kann bei der Gemeinde eingesehen werden. Bis zum 22. März dürfen zudem Einwände gegen die Vorlage erhoben werden. «Damit rechne ich allerdings nicht, das Thema hat in der Bevölkerung mittlerweile eine grosse Akzeptanz», meint Küng dazu. Ausserdem hat das beauftragte Ingenieurbüro Widmer die Einführung der 30er-Zone per Gutachten empfohlen.

Einen Zusammenhang zwischen den beiden Projekten gibt es laut dem Gemeindepräsidenten nicht: «Es ist reiner Zufall, dass sie nun praktisch gleich­zeitig umgesetzt werden.»

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