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Unbezahlte Arbeit wertschätzen

Schon zum siebten Mal findet am 8. März, dem Internationalen Tag der Frau, in Töss ein grosses Frauenfest statt. Das von Kirchen und Vereinen organisierte Fest ist beliebt. Kein Auslaufmodell?

Organisieren das Frauenfest: Esther Müller (l), Sozialdiakonin und Hanny Hinrikson, Freiwillige der reformierten Kirchgemeinde Töss.
Organisieren das Frauenfest: Esther Müller (l), Sozialdiakonin und Hanny Hinrikson, Freiwillige der reformierten Kirchgemeinde Töss.
PD

Was wird denn gefeiert? Frauen verdienen 37 Jahre nach der Einführung des Gleichstellungsartikels in der Bundesverfassung immer noch 20 Prozent weniger als die Männer für dieselbe Arbeit.Hanny Hinrikson: Wir wollen mit dem Fest ein Zeichen setzen für die Wertschätzung der Frauen und ihrer oft unbemerkten und unbezahlten Arbeit. Frauen tragen viel zum Funktionieren unseres Milizsystems bei, sei dies in der Familie durch die Betreuung von Kindern und die Pflege kranker oder betagter Verwandter bis zur Freiwilligenarbeit in der Gemeinde. Selbst wenn die Frauen einer bezahlten Arbeit nachgehen, bleiben Hausarbeit, Erziehung der Kinder und die Terminkoordination innerhalb der Familie je nach kulturellem Hintergrund doch meistens auch noch an der Frau hängen.

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