Gachnang

Veranstalter erwartet 40 000 Zuschauer

Zum zweiten Mal findet dieses Wochenende in Niederwil bei Gachnang ein Motocross-WM-Rennen statt. Die Zahlen zum Grossanlass.

Bis zu zwei Meter hoch können die Motocrosser bei Sprüngen von der Strecke abheben. Pro Runde gibt es 15 Mal Gelegenheit dazu.

Bis zu zwei Meter hoch können die Motocrosser bei Sprüngen von der Strecke abheben. Pro Runde gibt es 15 Mal Gelegenheit dazu. Bild: Johanna Bossart

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

1. Platz für das Rennen bei Niederwil in der Gemeinde Gachnang: Ende letzter Saison zeichnete der internationane Motorradweltverband FIM den Veranstalter MXGP Suisse AG mit dem Preis für die beste Organisation aus. Die Weltmeisterschaft der Motocrosser startet in Katar, 19 weitere Rennen in Asien, Europa, Nord- und Südamerika folgen.

via GIPHY

3 Rennen sollen auf der Strecke «Schweizer Zucker» nach heutigem Stand stattfinden. Der Veranstalter MXGP Suisse AG unter Führung von CEO Willy Läderach hat vor zwei Jahren mit dem Weltverband FIM einen Dreijahresvertrag abgeschlossen. An einer Verlängerung sind beide Seiten interessiert.

via GIPHY

15 Sprünge bietet die Strecke. Beim höchsten Sprung heben die Fahrer zwei Meter ab, der weiteste Flug dauert bis zu 30 Meter.

via GIPHY

35 Auflagen hat der Kanton Thurgau den Veranstaltern aufgetragen. Denn bei der Bewilligung handelt es sich, wie im letzten Jahr, um eine einmalige Veranstaltungsbewilligung, die der Regierungsrat gesprochen hat. Die Strecke in der Landwirtschaftszone muss also wieder zurückgebaut werden.

via GIPHY

62 Länder empfangen das Rennen via Promoter Youthstream. Erstmals überträgt auch das Schweizer Fernsehen die Rennen live. SRF Zwei, RTS und TSI senden am Sonntag ab 13 Uhr rund vier Stunden lang Motocross. Der Vertrag mit der SRG dauert bis und mit 2018. Obwohl eine Bewilligung fürs nächste Jahr noch fehlt.

via GIPHY

84 Dezibel: Lauter dürfen die Lautsprecheranlagen nicht in die Wohnquartiere hinüber schallen. Sensoren in den Quartieren sollen die Einhaltung garantieren.

via GIPHY

110 Unterschriften sammelten direkte Anwohner der Strecke nach dem letztjährigen Rennen um damit gegen die Veranstaltung zu protestieren. Hauptkritikpunkte waren der «ohrenbetäubende Lärm» und der «bestialische Benzingestank». Als Reaktion auf die Petition sammelten Motocross-Fans aus der ganzen Schweiz fast 4000 Unterschriften für das Rennen.

via GIPHY

290 Fahrer treten dieses Wochenende in fünf verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Am Start werden auch vier Schweizer sein. Darunter auch der Bülacher MX2-Fahrer Jeremy Seewer.

via GIPHY

600 Franken kostet das teuerste Ticket. Dafür darf man sich das ganze Wochenende über als sehr wichtige Person fühlen. Ein normales Tagesticket kostet am Samstag 30, am Sonntag 70 Franken. Kinder zwischen 10 und 16 Jahren können vergünstigt rein. Jüngere in Begleitung der Eltern bezahlen nichts.

via GIPHY

1000 Wohnmobile aus ganz Europa erwarten die Veranstalter maximal. Für diese sind nordöstlich von Kefikon spezielle Campingbereiche gekennzeichnet.

via GIPHY

2900 Liter Benzin werden die knapp 300 Fahrer verbrennen. «Das ist ungefähr so viel wie ein Personenwagen pro Jahr verbraucht», sagt Sprecher Martin Zinser.

via GIPHY

10 000 Liter Bier stehen für die Besucher bereit. Die Menge an Mineralwasser ist doppelt so gross.

via GIPHY

25 000 Franken aus dem Sportfonds hat der Thurgauer Regierungsrat den Veranstaltern für das diesjährige Motocross-WM-Rennen zugesprochen.

via GIPHY

40 000 Zuschauer erwarten die Organisatoren, im letzten Jahr waren es 5000 weniger. Auch der höchste Schweizer, Nationalratspräsident Jürg Stahl, soll vorbeischauen. Bundesrat Guy Parmelin war eingeladen, hat aber abgesagt. Dafür soll die Patrouille Suisse über die Köpfe der Zuschauer donnern.

via GIPHY

450 000 Franken im Minus waren die Veranstalter nach der letztjährigen Premiere. Ein Grossteil der Kosten verschlang der Streckenrückbau. Dieses Jahr wird eine schwarze Null angepeilt.

via GIPHY

(Landbote)

Erstellt: 10.08.2017, 16:03 Uhr

Artikel zum Thema

«Da kann noch vieles passieren»

Frauenfeld-Gachnang Der Bülacher Jeremy Seewer tritt als Publikumsmagnet zum Motocross-GP in Frauenfeld an. Der Zweitplatzierte der MX2-WM-Serie gibt das Rennen um den Titel noch lange nicht auf. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Newsletter

Das Beste der Woche.

Endlich Zeit zum Lesen! Jeden Freitagmorgen Leseempfehlungen fürs Wochenende. Den neuen Newsletter jetzt abonnieren!

Kommentare

Blogs

Zoologie Tierisch nützliche Daten

Salzkammergut Weltbekannt dank «weissem Gold»

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben