Winterthur

Verfahren gegen Bedroher eröffnet

Vor zwei Wochen löste ein Mann beim Bahnhof Oberi einen Polizeieinsatz aus, nun hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eingeleitet.

Gebäude der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland. Bild: Marc Dahinden

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Vor zwei Wochen soll ein 50-jähriger Schweizer beim Bahnhof Oberwinterthur zuerst einen Buschauffeur und dann einen Stadtpolizisten bedroht haben. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen den Mann eröffnet. Dies wird gegenüber dem «Landboten» auf Anfrage bestätigt.

«Die polizeilichen Ermittlungen dauern jedoch noch an, weshalb die Staatsanwaltschaft zum Verfahren derzeit keine weiteren Angaben macht», heisst es bei der Medienstelle der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft. «Die beschuldigte Person wurde vorerst nicht inhaftiert, befindet sich aber in stationärer psychiatrischer Betreuung.»

Offen ist, ob eine reguläre Inhaftierung zu einem späteren Zeitpunkt erforderlich sein wird. Die Oberstaatsanwaltschaft sagt dazu: «Dies wird zu gegebenem Zeitpunkt in Absprache mit den zuständigen medizinischen Fachpersonen entschieden werden.»

Pfefferspray eingesetzt

Der Vorfall, bei dem niemand verletzt wurde, ereignete sich am Nachmittag des 4. Julis. Kurz nach 16 Uhr ging damals bei der Stapo-Zentrale die Meldung ein, dass beim Bahnhof Oberi ein Unbekannter einen Buschauffeur bedroht habe. Zwei Stadtpolizisten rückten sofort zum Bahnhof aus. Sie trafen vor Ort auf den Täter, einen 50-jährigen Schweizer. Der Buschauffer hatte sich bereits in Sicherheit bringen können, doch am Bahnhof waren noch zahlreiche Passanten unterwegs.

Als die beiden Stadtpolizisten auf den Mann zugingen, zückte dieser plötzlich ein Messer und bedrohte die Beamten damit. Diese konnten die Situation nur noch mit Pfefferspray entschärfen und den 50-Jährigen so verhaften. Die Stadtpolizei sprach damals von einem «grösseren Messer» und einer «heiklen Situation». (Der Landbote)

Erstellt: 18.07.2018, 09:16 Uhr

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