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Verteidiger von Jeton G. werfen dem Richter «Hetze» vor

Am Bezirksgericht Zürich wird am Dienstag der Mordprozess gegen Jeton G. fortgesetzt, der seinen Erzfeind von hinten erschossen haben soll. Nun kommen die Verteidiger zu Wort.

Vor dem Gerichtssaal kam es am dritten Prozesstag zu einem Eklat. Archivfoto: Urs Jaudas
Vor dem Gerichtssaal kam es am dritten Prozesstag zu einem Eklat. Archivfoto: Urs Jaudas

Nach einem Unterbruch von mehreren Wochen geht morgen am Bezirksgericht Zürich der Prozess gegen Jeton G. weiter. Der heute 36-jährige Schweizer mit kosovarischen Wurzeln soll vor fünf Jahren in Zürich-Affoltern seinen Erzfeind Boris R. hinterrücks erschossen haben.

Nicht nur der Fall an sich sorgte für Aufsehen. Auch der Auftakt der mehrtägigen Gerichtsverhandlung im Januar verlief spektakulär. So wurde am ersten Prozesstag die Existenz eines Videos bekannt, das verbotenerweise in der Strafanstalt Pöschwies gedreht und anschliessend ins Internet gestellt worden war. Es zeigt den Beschuldigten, wie er gewaltverherrlichende Lieder singt.

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