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Vom OP-Saal in die Dönerbude

Vor zwei Jahren arbeitete Hüseyin Körük noch als Operationspfleger im Winterthurer Spital Lindberg. Heute besitzt er eine ­Dönerbude in der Nähe des Bahnhofs Rickenbach-Attikon. Dabei wollte der 42-jährige Türke seinen alten Job gar nicht aufgeben.

Quereinsteiger Hüseyin Körük bereitet seine Döner nicht nur für anwesende Gäste zu, sondern liefert sie auch zu den Kunden nach Hause.
Quereinsteiger Hüseyin Körük bereitet seine Döner nicht nur für anwesende Gäste zu, sondern liefert sie auch zu den Kunden nach Hause.
Marc Dahinden

Hüseyin Körük erkennt Narben sofort. So auch jene auf dem Brustkorb eines Gastes in seiner Dönerbude Göki in Sulz. «Das ist eine sehr heikle Operation», sagt der 42-jährige Türke nach kurzer Zeit. «Das überleben nur gut zehn Prozent.» Kurz darauf bereitet er einem anderen Kunden einen Döner im Fladenbrot zu. «Nicht mit so viel scharf, bitte», sagt ihm dieser.

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