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Weiterer Mobbing-Vorwurf erhoben

Der am Montag publik gewordene Suizidversuch einer Wiesendanger Schülerin scheint kein Einzelfall zu sein. Bereits vor zwei Jahren musste sich eine Teenagerin nach Mobbing in Therapie begeben.

Achtung Schule: Innerhalb von vier Tagen sind zwei Mobbing-Vorwürfe an der Sekundarschule Wiesendangen publik geworden.
Achtung Schule: Innerhalb von vier Tagen sind zwei Mobbing-Vorwürfe an der Sekundarschule Wiesendangen publik geworden.
Marc Dahinden

Nachdem am Montag der Fall einer Wiesendanger Sekundarschülerin bekannt geworden war, die augenscheinlich durch Mobbing zu einem Suizidversuch getrieben worden war, hat sich nun die Mutter einer zweiten Sekundarschülerin derselben Schule beim «Landbote» gemeldet.

Auch ihre Tochter sei durch Mobbing in eine Essstörung getrieben worden. Sie habe deshalb im Mai 2017 ins Zürcher Kinder­spital verlegt werden müssen. Damals sei ihr Puls unter 30 Schlägen pro Minute gelegen. Bei gesunden Menschen ist er doppelt so hoch. Im Anschluss folgte eine halbjährige Therapie. Ihre Tochter sei von den Mitschülern konsequent ausgegrenzt und gehänselt worden, sagt die Mutter: «Sie kam während des letzten Schuljahrs oft weinend nach Hause und wollte nichts essen.» Immer wieder habe sie sich geweigert, am Nachmittag wieder in die Schule zu gehen.

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