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Wie die Fraternitas entstanden ist

Das Generationenfoto zeigt die Burschen von 1942 und Fuxen von 1943. In der vordersten Reihe sitzen der Apotheker Dr. Kurt Huber v/o Schnägg (3.v.l.), ehemals Steinberg-Apotheke, und Bruno Stefanini v/o Türgg (2.v.l.).
Das Generationenfoto zeigt die Burschen von 1942 und Fuxen von 1943. In der vordersten Reihe sitzen der Apotheker Dr. Kurt Huber v/o Schnägg (3.v.l.), ehemals Steinberg-Apotheke, und Bruno Stefanini v/o Türgg (2.v.l.).
zvg
Die Studentenverbindung pflegte verschiedene Freizeitaktivitäten.
Die Studentenverbindung pflegte verschiedene Freizeitaktivitäten.
zvg
Die Fraternitas wählten den Mittelweg zwischen Trinkzwang und Abstinenz: Für sie galt die völlige Trinkfreiheit, wobei das Trinken nicht im Vordergrund der Studentenverbindung stand.
Die Fraternitas wählten den Mittelweg zwischen Trinkzwang und Abstinenz: Für sie galt die völlige Trinkfreiheit, wobei das Trinken nicht im Vordergrund der Studentenverbindung stand.
zvg
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Am 9. Dezember 1918 versammelten sich sieben Gymnasiasten auf dem Bäumli, um einen eigenen Klassenverein zu gründen. Denn die beiden damals bestehenden Mittelschüler-Verbindungen, die traditionell-studentische Vitodurania mit Trinkzwang und die gänzlich abstinente Humanitas, entsprachen nicht ihren Vorstellungen: Nach dem ersten Weltkrieg stellte auch die Jugend die geltenden gesellschaftlichen und politischen Werte stark in Frage.

«Fraternitas» (Brüderlichkeit) tauften die Gründer ihren Verein und sie wählten «Amicitia in libertate» (Freundschaft in Freiheit) als Devise. Dennoch war das Studentische prägend: Auch die Fraternitaner gaben sich einen Übernamen (Vulgo oder Cerevis), aber wie sollte man es mit dem Trinken und dem Farbentragen halten? Man entschied sich für die völlige Trinkfreiheit und wählte die Farben Schwarz-Gelb-Schwarz; auch wurde ein studentisches Vereinszeichen (Zirkel) entworfen. Auf Mütze und Band (Farben) wollte man verzichten; dennoch sollte aus dem Klassenverein eine dritte Verbindung für alle Schüler entstehen, was das Rektorat am 2. Juni 1919 bewilligte.

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