Zum Hauptinhalt springen

Züri Fäscht ist trotz Unwetter ein Erfolg

Regenschauer und Stürme konnten die Stimmung am Züri Fäscht 2019 nicht dämpfen. Das grösste Volksfest der Schweiz fand bisher ohne grössere Zwischenfälle statt.

abz
Feuerwerk zeigt sich hinter dem Grossmünster am Züri Fäscht.
Feuerwerk zeigt sich hinter dem Grossmünster am Züri Fäscht.
Ennio Leanza, Keystone
Die Chilbi war wie an jedem Züri Fäscht gut besucht.
Die Chilbi war wie an jedem Züri Fäscht gut besucht.
Walter Bieri, Keystone
Eine spektakuläre Flugshow bot sich den Zuschauern am Züri Fäscht.
Eine spektakuläre Flugshow bot sich den Zuschauern am Züri Fäscht.
Walter Bieri, Keystone
Aber nicht nur die Flugzeuge zog es hoch in die Lüfte...
Aber nicht nur die Flugzeuge zog es hoch in die Lüfte...
Ennio Leanza, Keystone
...sondern auch Motorräder in atemberaubenden Darbietungen.
...sondern auch Motorräder in atemberaubenden Darbietungen.
Walter Bieri, Keystone
Trotz Regen liessen sich die Besucherinnen die Feststimmung nicht verderben.
Trotz Regen liessen sich die Besucherinnen die Feststimmung nicht verderben.
Walter Bieri, Keystone
Diverse Stände brachten kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt nach Zürich.
Diverse Stände brachten kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt nach Zürich.
Walter Bieri, Keystone
1 / 9

Den Auftakt des Züri Fäschts, dem grössten Volksfest der Schweiz, haben am Freitag mehrere hunderttausend Menschen verfolgt. Dargeboten wurde unter anderem das erste von drei Feuerwerken sowie eine Drohnen-Show. Veranstalter und Polizei zogen eine positive Bilanz.

Höhepunkt war nach Mitternacht die Premiere der Drohnen-Lichtshow über dem Zürichsee. Etwa 150 fliegende Objekte schwirrten von einer Plattform im See aus, um 3D-Bilder im nächtlichen Himmel zu kreieren. Wenn die Shows - geplant sind weitere Darbietungen am Samstag - gut ankommen, können sich die Organisatoren gar vorstellen, dass sie irgendwann einmal die klassischen Feuerwerke ganz ersetzt.

Der Festauftakt verlief aus Sicht der Veranstalter gut. Es kam laut Angaben eines Sprechers bis zum frühen Samstag zu keinen grösseren Zwischenfällen. «Es ist friedlich, und es herrscht eine gute Stimmung.» Bis am Sonntag werden über zwei Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet.

Selfie mit dem Reformator

Weitere Highlights am alle drei Jahre stattfindenden Stadtfest sind dieses Jahr Rundfahrten mit Amphibienautos im Hafen Enge oder Selfies mit Zwingli bei der Wasserkirche. Für Letzteres wurde die Statue des grossen Zürcher Reformators nach 134 Jahren extra vom Sockel geholt.

Als Zuschauerspektakel werden Drachenbootrennen und eine Wakeboard-Show im Zürcher Seebecken aufgeführt. Für Nervenkitzel sorgt eine Slackline-Performance hoch über der Limmat mit den weltbesten Highline-Athleten.

Wie stets am Züri Fäscht gibt es auch einen Chilbi-Betrieb. Rund 70 Bahnen und Buden sind auf dem Festgelände präsent. Hinzu kommen 350 Marktstände, 180 Festwirtschaften sowie über 60 Musikbühnen.

Polizei zieht positive Bilanz

Die Zürcher Stadtpolizei zog eine positive Bilanz. Erfreulicherweise sei es zu keinen gravierenden Zwischenfällen im Festgelände gekommen, teilte sie am Samstagmorgen mit.

Wegen Streitereien, Tätlichkeiten, Sachbeschädigungen und Hilfeleistungen sei es trotzdem zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen. Lärmklagen seien nur gerade eine Handvoll eingegangen.

Rund ums Züri Fäscht seien von Freitag auf Samstag vier Menschen verhaftet worden: Etwa ein Dutzend berauschte und aggressive Menschen seien zur Überwachung in die Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle gebracht worden.

Kurz vor Mitternacht wurden laut der Polizeimitteilung drei mutmassliche Schmuck-Trickdiebe erwischt. Der 41-jährige Mann sowie zwei Frauen im Alter von 39 und 66 Jahren seien in flagranti verhaftet worden.

Gegen 02.15 Uhr sei es praktisch vor der Polizeiwache der Stadtpolizei an der Uraniastrasse zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen: Rund zanzig Beteiligte, teilweise mit Fanartikeln der Fussballklubs von FC Zürich respektive GC bekleidet, hätten sich eine Schlägerei geliefert. Verletzt worden sei offenbar niemand. Ein 18-jähriger Mann sei in diesem Zusammenhang vorübergehend festgenommen worden.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch