Kantonspolizei

Zustand des Messer-Opfers ist stabil

Der Mann, der am Sonntag beim Stadtpark verletzt wurde, ist auf dem Weg der Besserung. Die Kapo fahndet weiterhin nach einem oder mehreren Tätern.

An der Sträulistrasse, in unmittelbarer Nähe zum Hintereingang des Stadttheaters, ereignete sich die Messerstecherei. Der Theaterbetrieb ruht derzeit noch wegen der Sommerpause.

An der Sträulistrasse, in unmittelbarer Nähe zum Hintereingang des Stadttheaters, ereignete sich die Messerstecherei. Der Theaterbetrieb ruht derzeit noch wegen der Sommerpause. Bild: mpl

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Es war laut Zeugen ein lautstarker Streit, der sich über mehrere Orte und über eine halbe Stunde lang hinzog und in einer fatalen Gewalttat mündete: Am Sonntagabend gerieten zwei Männergruppen zuerst um 19 Uhr beim Hauptbahnhof und um 19.30 im Stadtpark aneinander. Schliesslich wurde einem 18-Jährigen bei der Sträulistrasse hinter dem Theater Winterthur ein Messer in den Bauch gerammt, er wurde kurz darauf im Kantonsspital notoperiert. Laut der Kantonspolizei, die mit der Staatsanwaltschaft in der Sache ermittelt, war das Opfer rasch ausser Lebensgefahr und sein Zustand stabil. Dies teilte sie am Dienstagmorgen auf Anfrage mit.

Täter war schnell weg

Darüber hinaus machte die Kapo nur wenige Angaben, da die Fahndung nach einem oder mehreren Tätern noch auf Hochtouren läuft. Details nannte die Medienstelle nur zur Gruppe des Opfers; diese setze sich aus acht jungen Männern afghanischer Herkunft zusammen. Wohnhaft seien sie alle im Kanton Zürich. Einige kämen aus Winterthur und Effretikon, einige aber auch von weiter weg.

Am Sonntagabend selber erschien die Polizei erst am Tatort, als die andere Gruppe bereits mit einem Auto geflüchtet war. «Mehrere Zeugen bestätigten uns aber, dass es eine zweite Gruppe gegeben hatte und dass bereits am Hauptbahnhof ein offensichtlicher Streit zwischen den Gruppen entbrannt war», sagt Kapo-Sprecherin Rebecca Tilen.

Auslöser bleibt unbekannt

Zum Grund des Streits macht Tilen keine Angaben. Ob sich Täter und Opfer kannten, bleibt also vorerst unklar. Auch ob das Verbrechen im Zusammenhang mit Drogendelikten steht, will die Polizei weder bestätigen noch dementieren. Nicht bekannt ist zudem, ob die Gruppen sich regelmässig im Bereich des Stadtparks aufhalten oder zufällig vor Ort waren.

Ganz in der Nähe des Tatorts befindet sich der Merkurplatz, bei dessen Musikpavillon auch immer wieder gedealt wird. Eine Zunahme von kriminellen Handlungen beobachtet die Stadtpolizei aber weder dort noch im Stadtpark. Man habe in dem Gebiet keine spezifischen Probleme mit Drogenkriminalität, heisst es auf Anfrage.

Wer etwas über die Vorfälle von Sonntagabend zu berichten weiss, erreicht die Kantonspolizei unter der Nummer: 044 247 22 11. (Der Landbote)

Erstellt: 28.08.2018, 14:50 Uhr

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