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«Früher gab es Zeiten, in denen man kaum wusste, wohin mit dem Geld»

Die Finanzvorsteherinnen von Küsnacht und Meilen, Ursula Gross Leemann und Beatrix Frey-Eigenmann, treten nach zwölf Jahren ab. Im Interview kritisieren die beiden FDP-Politikerinnnen die zunehmende Belastung der finanzstarken Gemeinden. Und sie bemängeln, Finanzpolitik werde zu sehr aus einer Froschperspektive angeschaut.

Sie waren viele Jahre Finanzvorsteherinnen in Meilen respektive Küsnacht und geben nun Ihr Amt ab. Es muss Ihnen Freude gemacht haben, diese Aufgabe in einer so finanzstarken Gemeinden auszuüben. Wie schwierig war es wirklich?Beatrix Frey-Eigenmann:(lacht) Manchmal habe ich den Eindruck, dass es fast einfacher gewesen wäre, Finanzvorsteherin in einer finanzschwachen Gemeinde zu sein. Denn in diesen sind es sich die Bürger gewohnt, dass sie sich zur Decke strecken müssen.

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