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Corona-Pandemie in WinterthurFrühlingswetter fordert Stadtpolizei

Die Sonne lockte am vergangenen Wochenende viele Jugendliche nach draussen – die Polizei musste vermehrt Leute wegweisen. Ruhig blieb es dafür im Zusammenhang mit der abgesagten Fasnacht.

Überreste vom Samstagabend: Beim Heiligberg-Spielplatz häuften sich Abfall, Flaschen – und auch Scherben.
Überreste vom Samstagabend: Beim Heiligberg-Spielplatz häuften sich Abfall, Flaschen – und auch Scherben.
Foto: zVg

Für viele Jugendliche war es der Winter ihres Missvergnügens: kein Ausgang, keine Treffen in grösseren Gruppen und nirgendwo, wo man hinkönnte, um der Langeweile zu entfliehen. Mit den ersten frühlingshaften Sonnentagen zog es sie nun zahlreich in die Parks und auf die öffentlichen Plätze. Das führte vermehrt auch zu Reibungen mit Anwohnern und der Polizei.

Ärger um Scherben auf Spielplatz

«Wir haben am Wochenende zahlreiche Gespräche geführt», sagt Stadtpolizei-Sprecher Michael Wirz und bestätigt: Vor allem Jugendliche hätten sich vermehrt im öffentlichen Raum versammelt. Als Grund dafür sieht er hauptsächlich das sonnige Wetter und die milden Temperaturen von bis zu 15 Grad. Dass zusätzlich das Fasnachtswochenende war, habe hingegen wohl eine geringe Rolle gespielt – viel los gewesen sei vor allem am Freitag und Samstag, am Sonntag sei es ruhiger geblieben.

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