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Gouverneure Cuomo und NewsomFür ihre Corona-Politik gefeiert – und nun massiv in der Kritik

Der eine soll Zahlen über Todesfälle in Altersheimen geschönt haben, der andere feierte trotz Kontaktbeschränkungen im Restaurant: Den demokratischen Gouverneuren von New York und Kalifornien droht politisches Ungemach.

Für seine Pressekonferenzen erhielt er einen Emmy: Andrew Cuomo, Gouverneur von New York.
Für seine Pressekonferenzen erhielt er einen Emmy: Andrew Cuomo, Gouverneur von New York.
Foto: Jacquelyn Martin (Keystone)

Er ist jetzt wieder zurück in den nationalen Schlagzeilen, aber nicht so, wie er sich das wünschen würde. Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York, galt besonders zu Beginn der Corona-Pandemie vielen als Gegenpart zu Donald Trump. Während der US-Präsident die Krise kleinredete, sich in Selbstlob ergab und wie ein Quacksalber Wundermittel anpries, schien sich Cuomo davon wohltuend abzuheben.

Millionen von Amerikanern schalteten jeweils ein, wenn der Demokrat bei seinen täglichen Pressekonferenzen die neuesten Zahlen aus seinem Bundesstaat referierte, der im vergangenen Frühling zum Corona-Epizentrum der USA geworden war. Cuomo beschönigte im Gegensatz zu Trump nichts. Er referierte Tabellen und Grafiken, er redete nüchtern und direkt, er versuchte, den Menschen Mut zu machen, und nahm Anteil an ihrem Leid.

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