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Corona-Massnahmen in Winterthur«Für manche bedeuten diese Massnahmen den Tod auf Raten»

Die vom Regierungsrat verschärften Massnahmen sind für Restaurants und Läden einschneidend. Der Präsident von Gastro Winterthur spricht von einem «Genickbruch». Der Bundesrat möchte gar noch weiter gehen.

Der Weihnachtseinkauf erfordert dieses Jahr mehr Disziplin als in den Vorjahren. Je nach Ladengrösse muss man mit Warteschlangen rechnen.
Der Weihnachtseinkauf erfordert dieses Jahr mehr Disziplin als in den Vorjahren. Je nach Ladengrösse muss man mit Warteschlangen rechnen.
Foto: Marc Dahinden (Archivbild)

Er lege erst einmal die Taschentücher weg, sagt Thomas Wolf, Präsident von Gastro Winterthur, halb ernst, als er am Dienstagnachmittag das Telefon abnimmt. Soeben hätten ihm eine Zehner- und eine Zwölfer-Gästegruppe für diese Woche abgesagt. Grund sind die verschärften Massnahmen des Zürcher Regierungsrats gegen die Corona-Pandemie: Neu dürfen pro Tisch nur noch vier Personen aus zwei Haushalten sitzen. Die Regel gilt ab Donnerstag. Die Frage ist allerdings für wie lange. Der Bundesrat will sie ab Samstag weiter verschärfen, wie er gestern Abend an einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz bekannt gab. Seinen Vorschlag hat er bis am Freitag in die Vernehmlassung geschickt.

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