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Baugewerbe in WinterthurGegen den Strich: Malerbetrieb fördert Teilzeitstellen auf dem Bau

Zu viele Malerinnen kehren dem Beruf bis Mitte 30 den Rücken. Ein Projekt zur Förderung von Teilzeitstellen soll dem entgegenwirken. Beteiligt ist auch ein Unternehmer aus Winterthur.

Christina Meier (l.) ist bei Erich Landolt (r.) in einem 60-Prozent-Pensum angestellt. In der Malerbranche ist dies eine Seltenheit.
Christina Meier (l.) ist bei Erich Landolt (r.) in einem 60-Prozent-Pensum angestellt. In der Malerbranche ist dies eine Seltenheit.
Foto: Madeleine Schoder

Christina Meier absolviert zurzeit berufsbegleitend die Ausbildung zur eidgenössisch diplomierten Malermeisterin. «Das ist sehr zeitaufwendig», sagt sie. Sie arbeitet deshalb in einem 60-Prozent-Pensum – eine Seltenheit in der Maler- und Gipserbranche.

Ende 2018 gab es rund 700 Teilzeitstellen in Maler- und Gipserbetrieben. Das sind lediglich 4 Prozent aller damals besetzten Stellen. Zum Vergleich: Branchenübergreifend machen Teilzeitarbeitende in der Schweiz rund 40 Prozent aller Beschäftigten aus.

Um das zu ändern, hat der Verein Pro Teilzeit gemeinsam mit den Gewerkschaften Unia und Syna und mit dem Branchenverband das Projekt «Teilzeitbau» lanciert, das Teilzeitstellen auf dem Bau fördern will. In einer ersten Phase beteiligen sich zwölf Maler- und Gipserbetriebe, darunter die Landolt Maler AG aus Oberwinterthur, wo Meier seit 2013 angestellt ist.

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