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Verzicht auf ReferendumGegenvorschlag zur «Natur-Initiative» kann in Kraft treten

Der Kanton Zürich kann deutlich mehr Geld in den Naturschutz stecken als bisher. Der Kantonsrat hat dem Gegenvorschlag zur «Natur-Initiative» am Montag in zweiter Lesung zugestimmt.

Mehr Geld für den Naturschutz im Kanton Zürich: Der Gegenvorschlag zur «Natur-Initiative» kann in Kraft treten. Im Bild eine Geburtshelferkröte, umgangssprachlich auch Glögglifrosch genannt.
Mehr Geld für den Naturschutz im Kanton Zürich: Der Gegenvorschlag zur «Natur-Initiative» kann in Kraft treten. Im Bild eine Geburtshelferkröte, umgangssprachlich auch Glögglifrosch genannt.
Themenfoto: Keystone

Der Gegenvorschlag des Regierungsrates zur «Natur-Initiative» beinhaltet, dass künftig zwischen 40 und 60 Millionen Franken jährlich in den Fonds für Natur- und Heimatschutz fliessen. Aktuell liegt der Mindestbeitrag bei 30 Millionen pro Jahr – nach Ansicht der Umweltschutzverbände viel zu wenig. Sie verlangten mit ihrer «Natur-Initiative» einen Betrag von jährlich mindestens 55 Millionen.

Die Initianten kündigten an, ihr Anliegen zurückzuziehen, sofern der Gegenvorschlag in Kraft treten kann. Unterstützung erhielt der Gegenvorschlag bereits in der ersten Lesung von allen Parteien ausser der SVP. Das Referendum will die SVP aber nicht ergreifen.

SDA