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Problem nach RückführungsflügenVon der Schweiz gerettete Touristen bezahlen nicht

Rund 600 Rechnungen aus der Rettungsaktion des Bundes sind noch offen – ein Grossteil der säumigen Schuldner wohnt im Ausland.

Vom Bund gerettet: Eine Maschine der Edelweiss holt gestrandete Touristen aus Peru in die Schweiz
Vom Bund gerettet: Eine Maschine der Edelweiss holt gestrandete Touristen aus Peru in die Schweiz
Foto: Erich Bürgler

Die Ferien wurden im Frühling für viele Reisende zur Falle. Aus Ländern wie Tunesien, Indien und Peru gab es kein Zurück, weil die Regierungen wegen des Coronavirus strenge Lockdowns verhängten und Linienflüge untersagten. Deshalb organisierte das Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA 35 Spezialflüge aus allen Kontinenten, um Schweizer, aber auch ausländische Touristen nach Hause zu holen. Doch viele der Geretteten haben die längst fälligen Rechnungen immer noch nicht bezahlt.

Dabei haben die Betroffenen bereits zwei Mahnungen erhalten. Rund 600 Rechnungen mit einem Gesamtwert von 620’000 Franken sind noch offen. Der Grossteil der säumigen Schuldner wohnt im Ausland. «Rund 150 offene Rechnungen betreffen in der Schweiz wohnhafte Personen», sagt ein EDA-Sprecher. Beim Rest handle es sich vorwiegend um ausländische Staatsbürger.

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