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Gericht spricht von gezielter Diffamierung und medialer Hetze

Das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland verurteilte Bruno Hug und die «Obersee-Nachrichten» im Dezember wegen Persönlichkeitsverletzung. Die nun veröffentlichte Begründung spricht eine deutliche Sprache.

Die Stadt Rapperswil-Jona hat rund 300 Persönlichkeitsverletzungen eingeklagt, welche die «ON» während einer fast zweijährigen Kampagne gegen die Kesb Linth veröffentlicht haben soll.
Die Stadt Rapperswil-Jona hat rund 300 Persönlichkeitsverletzungen eingeklagt, welche die «ON» während einer fast zweijährigen Kampagne gegen die Kesb Linth veröffentlicht haben soll.
Michael Trost

215 Seiten dick ist die Urteils­begründung des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland. Es geht um die Berichterstattung der Gratiszeitung «Obersee-Nachrichten» (ON) in den Jahren 2014 bis 2016. Die Artikel und Kommentare, die das Gericht untersuchte, befassten sich anhand von elf Fällen mit der Amtsführung der Kesb Linth und ihres Chefs, Walter Grob. Aber auch die Stadt Rapperswil-Jona war immer wieder Thema. Die Stadt und Walter Grob hatten denn auch wegen Persönlichkeitsverletzung geklagt und im vergangenen Dezember vom Kreisgericht weitgehend recht bekommen.

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