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Grosses Interesse an neuen Reihenhäuschen

Mitten in Embrach ist eine Reihenhaussiedlung ausgesteckt. An der Hungerbühlstrasse sollen neun Häuser für 23 Familien entstehen.

Auf diesem brach liegenden Grundstück mitten in Embrach soll bis 2022 eine neue Überbauung mit 23 Reiheneinfamilienhäusern entstehen.
Auf diesem brach liegenden Grundstück mitten in Embrach soll bis 2022 eine neue Überbauung mit 23 Reiheneinfamilienhäusern entstehen.

Die Zahl der Interessenten übertrifft die Anzahl geplanter Wohneinheiten bereits um ein Vielfaches. So viel können die Projektplaner bereits verraten. Die Objekte der Begierde stehen allerdings noch nicht. Und zu sehen gibt es auch erst technische Pläne davon. Der Verkaufsstart dieses neusten Immobilienprojektes in Embrach steht nämlich erst bevor.

Bauvisiere vor Ort verraten hingegen schon, dass sich hinter der Embracher Post und Raiffeisenbank bald einiges verändern wird. Die Eigentümer der 5100 Quadratmeter grossen Landparzelle stammen aus dem Umfeld der ortsansässigen Zementwarenfirma Albrecht. Im Mittelpunkt des grossen Interesses steht derzeit deren geplante Grossüberbauung mitten im Dorf. Dort an der Hungerbühlstrasse sollen dereinst 23 Reiheneinfamilienhäuser samt Tiefgarage entstehen, wie es im Baugesuch heisst. Dieses liegt aktuell auf der Gemeindeverwaltung von Embrach zur öffentlichen Einsicht auf.

Schon über 70 Anfragen

Als Bauherr tritt auch die Eigentümerin des Grundstücks in Erscheinung. Es ist dies Margrit Albrecht, die mit ihrer Immobilienfirma die Fäden zieht. Ansonsten obliegt die Planung allerdings der Winterthurer Firmengruppe Leemann+Bretscher (L+B HGV AG). Dort findet man das Embracher Grossprojekt auch bereits auf der Website unter den «zukünftigen Projekten». Dies ist denn auch der Grund, weshalb sich bereits über 70 Personen gemeldet hätten und über die neue Siedlung informieren wollten, heisst es aus Töss, wo sich der Hauptsitz der Bauplaner befindet.

Eine Dokumentation oder detaillierte Verkaufsunterlagen seien noch nicht vorhanden, heisst es auf Anfrage. Das Bauvorhaben befinde sich schliesslich noch in einem sehr frühen Stadium. So könne man noch nicht viel mehr sagen, als im Baugesuch ersichtlich sei.

Die öffentlich aufliegenden Pläne zeigen, dass auf dem betreffenden Grundstück direkt gegenüber eines Lagerplatzes für Zementwaren neun Baukörper vorgesehen sind. Vier davon sind Doppeleinfamilienhäuser und bei fünfen handelt es sich um Dreier-Einheiten. Allesamt sind sie direkt an die gemeinsame Tiefgarage angeschlossen. Unter dem Boden sieht das Projekt nämlich 47 Parkplätze vor, an der Oberfläche sollen zudem noch drei Besucherparkplätze verfügbar sein.

Baukosten von 12 Millionen

Die neue Siedlung dürfte sich unspektakulär ins Ortsbild einordnen. Dies lassen die Ansichten zu, welche bislang vorliegen. So besteht das projektierte Ensemble aus Bauten mit zwei Vollgeschossen und einem bewohnbaren Dachgeschoss. Alle neun Häuser verfügen über Giebeldächer, die mit Ziegeln eingedeckt werden sollen. Die Überbauung kommt denn auch nicht aussergewöhnlich stark verdichtet, besonders hoch oder sonstwie ausgefallen gestaltet daher. Hier werde in Regelbauweise gebaut, heisst es. Das bedeutet, es gelten die normalen allgemeinen Vorschriften der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Embrach.

Über die Verkaufspreise der neuen Häuser ist noch nichts zu erfahren. Die voraussichtliche Investitionssumme zur Erstellung der Siedlung steht allerdings im Baugesuch. So beziffert die Bauherrschaft die gesamten Baukosten auf zwölf Millionen Franken – also rund 521000 Franken pro einzelnes Reihenhaus. Der Zeitplan nennt als Baustart den Oktober 2020 und eine Bauzeit von zwei Jahren.

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