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Abstimmung in WinterthurGrüne sagen Ja zur Querung Grüze

Auch die Grüne Partei Winterthur hat für die Abstimmung vom 29. November über den Bau der Busbrücke beim Bahnhof Grüze die Ja-Parole gefasst. Dagegen ausgesprochen hat sich bisher einzig die SVP.

So soll die Querung Grüze dereinst aussehen. Ende November stimmen die Winterthurer Bürgerinnen und Bürger darüber ab.
So soll die Querung Grüze dereinst aussehen. Ende November stimmen die Winterthurer Bürgerinnen und Bürger darüber ab.
Visualisierung: zVg

Auch die Grüne Partei Winterthur empfiehlt, am 29. November den Kredit für den Bau der Busbrücke beim Bahnhof Grüze anzunehmen, wie Co-Präsident Reto Diener am Freitagmittag mitteilte. Die Querung Grüze sei ein wichtiger Schritt zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Neuhegi – etwas, was die Partei schon seit zehn Jahren fordere. Zusammen mit dem Brüttener Tunnel soll die Querung ermöglichen, so Diener, dass in der Grüze ein Zentrum für den öffentlichen Verkehr entsteht «vergleichbar mindestens mit dem S-Bahnhof Hardbrücke in Zürich, vielleicht sogar noch mehr».

Nur SVP ist dagegen

Vor den Grünen hatten sich bereits GLP, SP, CVP und FDP für das Projekt ausgesprochen. Die Stadt müsste etwa 5 Millionen Franken an den 60-Millionen-Bau beitragen. Die Nein-Parole zum dafür nötigen Kredit hat einzig die SVP gefasst. Sie findet, der Autoverkehr werde bei dem Projekt vernachlässigt.

1 Kommentar
    Moriz Seethaler

    Eine neue gigantische Brücke nur für Bus und Velo? Aber hallo!

    5 Millionen zahlt die Stadt Winterthur, und wer die restlichen 55 Millionen? Aus dem Strassenfonds und von den Geldern der Autofahrern?