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Fasnacht in WinterthurGuggenmusiker im Homeoffice

Im zweiten Jahr ohne richtige Fasnacht wurden die Kyburggeischter Winterthur kreativ: Sie spielten den Ohrwurm «Blinding Lights» einfach zu Hause ein. In die Altstadt kamen nur einzelne Fasnächtler.

Entspannt auf dem Sofa oder ganz professionell vor dem Grossmembran-Mikrofon: Die Kyburggeischter lassen sich die Guggenmusik nicht nehmen.
Entspannt auf dem Sofa oder ganz professionell vor dem Grossmembran-Mikrofon: Die Kyburggeischter lassen sich die Guggenmusik nicht nehmen.
Screenshot: Youtube

Es ist Fasnacht in Winterthur, aber alles ist abgesagt: keine Altstadt-Dudlete, kein Böögg, kein Grosser Umzug und keine Kinderfasnacht. Nur der Narrenbaum hält seit Freitag einsam die Stellung. Auch die Kyburggeischter Winterthur marschieren nicht durch die Gassen, weder in Winterthur noch in Duisburg, wo sie am letzten Wochenende gerne alte Freunde besucht hätten. Doch irgendwie waren sie trotzdem dort. Als die Duisburger per Videokonferenz einen «Karneval at Home» feierten, gaben die Winterthurer sogar ein Ständchen. Und das sah so aus:

Um die dreissig «Geischter» trompeten, trommeln und hornen aus den heimischen Stuben in die Kameras. Man sieht Zimmerpflanzen und Kratzbäume, Dachschrägen und Stuckdecken. Ein Paar lümmelt zu zweit auf dem Sofa, in der Mitte die Pauke, und sie schlagen lässig von beiden Seiten den Takt. Aus Dutzenden dieser Videoschnipsel ergibt sich ein vielstimmiges Gesamtkunstwerk: der aktuelle Radio-Ohrwurm «Blinding Lights» in einer Guggenversion. Ein Holzpflock, wer da nicht mitschnippt!

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