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Online-AdministrationDigitale Baugesuche bald auch in Zürich und Winterthur

In 14 Gemeinden können Baugesuche online eingereicht werden. Zürich und Winterthur wollen folgen. Der Kanton zieht eine positive Bilanz, es braucht aber noch eine Gesetzesanpassung.

Elektronische Baugesuche sollen Papierdokumente ersetzen. Erste Erfahrungen fallen positiv aus. Nun folgt der nächste Schritt.
Elektronische Baugesuche sollen Papierdokumente ersetzen. Erste Erfahrungen fallen positiv aus. Nun folgt der nächste Schritt.
Foto: Keystone

In 14 Zürcher Gemeinden können Baugesuche elektronisch eingereicht werden. Diese sind Aesch, Aeugst am Albis, Dübendorf, Flurlingen, Grüningen, Hausen am Albis, Ossingen, Pfäffikon, Regensdorf, Richterswil, Schleinikon, Schöfflisdorf, Thalwil und Weisslingen.

Die Erfahrungen mit «eBaugesucheZH» seien gut, und weitere Gemeinden sollen hinzu kommen, teilt die kantonale Baudirektion am Mittwoch mit. Auch in den Städten Zürich und Winterthur ist die Nutzung geplant. Für eine völlig papierlose Baugenehmigung sind aber noch entsprechende Gesetzesänderungen notwendig.

Gesetzesvorschlag bis Mitte 2021

Weil bislang die gesetzlichen Grundlagen für ein elektronisches Handeln im Verwaltungsverfahren fehlten, brauchte es nach wie vor gewisse Papierdokumente, schreibt die Baudirektion weiter.

Ziel ist es, dem Regierungsrat bis Mitte 2021 einen Vorschlag für die zu schaffenden gesetzlichen Bedingungen vorzulegen. Insbesondere im Verwaltungsverfahrensgesetz, im Planungs- und Baugesetz und der Bauverfahrensverordnung müssen die entsprechenden Bestimmungen geschaffen oder angepasst werden.

SDA