Bassersdorf

Hallenbad erhält Auffrischung

Um das Hallenbad und die Doppelturnhalle Geeren sanieren zu können, haben die Bassersdorfer einen Kredit von 5,7 Millionen Franken genehmigt. Das Abstimmungsergebnis zeigt: Das Projekt war trotz des hohen Betrags nicht umstritten.

Das Hallenbad von Bassersdorf kann saniert werden, gemacht wird dabei nur das Nötigste. So wird es auch in Zukunft keinen Hubboden geben.

Das Hallenbad von Bassersdorf kann saniert werden, gemacht wird dabei nur das Nötigste. So wird es auch in Zukunft keinen Hubboden geben. Bild: Sibylle Meier

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Ab Juli 2019 können das inzwischen 40-jährige Hallenbad und die Doppelturnhalle im Schulhaus Geeren saniert werden. Mit 2910 Ja- und 677 Nein-Stimmen (Stimmbeteiligung: 51,5 Prozent) haben die Bassersdorfer dem Projekt zugestimmt.

Die Sanierung kostet die Gemeinde rund 5,7 Millionen Franken. Mit diesem Geld wird das Hallenbad gleich mehrfach verbessert. Die Wasseraufbereitung inklusive Beckenhydraulik, Pumpen und Steuerung der Anlage wird ersetzt und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die Chemieaufbereitung wird durch eine Kochsalzelektrolyseanlage ersetzt, dabei wird auch von Chlor auf Schwefelsäure umgestellt. Zudem wird auch der gesamte Bau verstärkt und erdbebensicher gemacht. Neu wird das Hallenbad auch behindertengereicht ausgebaut.

Auf Lift verzichtet

Abgesehen davon hat man auf weitere technische Ergänzungen aber verzichtet. Der Gemeinderat hat in dem Projekt keine Garderoben vorgesehen, in welchen Schule und Öffentlichkeit getrennt sind. Auch auf ein Chromstahlbecken, neue Schliesskästen, einen Hubboden oder auf einen Lift in die darüberliegende Turnhalle hat man bei der Planung verzichtet.

Das Projekt hat wegen diesem Verzicht auf alles, was nicht unbedingt benötigt wurde, kaum Gegenwind erfahren, was sich nun auch im Abstimmungsergebnis gezeigt hat. Wäre ein Nein beschlossen worde, hätte es gar keinen konkreten Plan B gegeben. Eine Turnhalle braucht das Schulhaus sowieso, wäre das Projekt abgelehnt worde, hätte die Halle vom Gemeinderat trotzdem als gebundene Ausgabe saniert werden müssen.

Anders beim Hallenbad. Dieses hätte bei einem Nein den Betrieb einstellen müssen und wäre zurückgebaut worden. Für Kinder und Lehrpersonal hätte das vor allem einen erheblichen logistischen Mehraufwand zur Folge gehabt. Denn der Schwimmunterricht ist im Lehrplan 21 festgeschrieben. Also hätten sämtliche Kinder jeweils in Hallenbäder in Kloten, Dietlikon und Wallisellen transportiert werden müssen, um schwimmen zu lernen. Ob die dortigen Bäder überhaupt die nötigen Kapazitäten dazu haben, wurde indes gar nicht abgeklärt. Der Gemeinderat ging davon aus, dass durch die logistischen Herausforderung erhebliche Mehrkosten entstehen würden.

Erstellt: 04.03.2018, 14:42 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Den Landboten digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.