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Budgetdebatte in WinterthurWas halten Sie von den Sparplänen der Wirtschaft?

Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung fordert von Stadtrat und Politik eine Umkehr. Die Ausgaben der Stadt sollen gedeckelt und Betriebe ausgelagert oder privatisiert werden. Stimmen Sie über die Vorschläge ab.

Nicht die Bevölkerung, sondern die Zahl der guten Steuerzahler und Unternehmen müsse wachsen, fordert die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur.
Nicht die Bevölkerung, sondern die Zahl der guten Steuerzahler und Unternehmen müsse wachsen, fordert die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur.
Foto: Madeleine Schoder

Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) fordert die Politik zum Sparen, Auslagern und Privatisieren auf. Nicht die Bevölkerung, sondern die Zahl der guten Steuerzahler und Unternehmen müsse wachsen. Es fehle eine Strategie, um den Standort Winterthur fit für den Wettbewerb im Wirtschaftsraum Zürich zu machen. «Die Rückweisung des Budgets 2021 ist eine Chance, gewisse Grundsatzfragen zu diskutieren», sagt Präsident Thomas Anwander.

Die HAW zweifelt den Sinn einer Stadt mit 140’000 Einwohnern bis 2040 an. Besser sei es, Winterthur plane mit bloss 130’000 Bewohnern, schaffe dafür aber mehr Arbeitsplätze. «Die Stadt kann das Wachstum nur sehr schwer, wenn überhaupt, beeinflussen», kontert Finanzvorstand Kaspar Bopp (SP) die Kritik. Die Zahl sei kein Ziel, sondern schlicht eine Prognose. «Wir können lediglich die Qualität des Wachstums beeinflussen», sagt Bopp. Und diese Qualität habe ihren Preis.

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