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Schlussbericht zum Ju-52-AbsturzHochriskantes Flugmanöver führte zur Tragödie am Piz Segnas

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Am 4. August 2018 stürzte eine Ju-52 (HB-HOT) am Piz Segnas in der Nähe von Flims ab. 20 Menschen kamen dabei ums Leben.

Hohe Risiken auch mit Passagieren

Pilot kollidierte bereits mit Kampfjet

Jeder sechste Flug war riskant

Die Sust hat aufgrund von Radardaten 216 Ju-52-Flüge aus dem Sommer 2018 ausgewertet. In der Passagierluftfahrt sollten 90 Prozent der Flüge in der FDM-Stufe 0 sein, hier sind es 30 Prozent. FDM-Level 3 sollte die absolute Ausnahme sein.

Rüge an den Bund

Auch Flugzeug war ein Risiko

Das Wrack der Ju-52 wurde von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust in Payerne untersucht.

Piloten überwachen

Rekonstruktion via Handydaten

Die Experten fanden keine Materialfehler, die zum Absturz hätten führen können.

Ju-Air gelobt Besserung

Knapp zwei Wochen nach dem Absturz verkündete die Ju-Air, den Flugbetrieb wieder aufzunehmen. Im November 2018 musste sie diesen auf Geheiss der Sust wieder einstellen – nun will man 2023 weitermachen.

Hinterbliebene wehren sich

134 Kommentare
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    Stefan Nef

    "Das Bazl habe diese Abweichungen dann einfach stillschweigend gewährt und es unterlassen, diese entsprechend zu dokumentieren und den europäischen Instanzen mitzuteilen." Diese Feststellung ist nur ein Punkt, der zeigt, daas das Bazl seinen Aufgaben und Pflichten offenbar bei Juair nicht erfüllt hat. Der Vorwurf der Klientel- und Vetternwirtschaft steht im Raum.

    Müssten die europäischen Instanzen das Bazl künftig vielleicht vermehrt kontrollieren und unter die Lupe nehmen. Ja, ich weiss, eiige Ewiggestrige werden jetzt sicher den Begriff "Fremde Richter" aus der Mottenkiste holen. Aber hier wäre mehr Fremdaufsicht durchaus angebracht.