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Kommentar zur MusikförderungHört auf mit dem Hickhack!

Grosse Opern kann man nun mal nicht mit einem Streichtrio begleiten: Die Philharmonia Zürich.
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Dass die Klassik teuer ist, liegt nicht daran, dass Intendanten und Musikerinnen sich ihre Nasen mit Diamantenstaub pudern würden.

Perspektiven für den Nachwuchs

39 Kommentare
    Bettina Uhlmann

    Es ist sinnlos, (Musik)Sparten gegeneinander auszuspielen. Es behindert die Entwicklung und den kreativen Output jeglichen Kulturschaffens. Trotzdem ist es endlich an der Zeit, das althergebrachte Schubladendenken über Bord zu werfen und sich auf musikalischen Inhalt und Ausdruck und nicht auf Privilegien zu besinnen. Klassische Musik ist nicht wertvoll, weil sie viel kostet, sondern weil sie musikalische Relevanz hat. Dies gilt aber im gleichen Masse für den Jazz, für den Pop, die Rockmusik oder die Volksmusik. Susanne Kübler tut der klassischen Musik mit ihrer Argumentation keinen Gefallen, sondern zementiert verstaubte Vorurteile und deponiert die Klassik in einer toten Ecke. Solange sich die Sparten so untereinander bekämpfen und die Medien diesen Graben weiterhin durch ihre Berichterstattung und oder eben Nicht-Berichterstattung weiter vertiefen, ist es für die Förderung ein Leichtes, sich dies zu Nutzen zu machen. Hier wäre ein Zusammenstehen von E und U nötig, um eine Lanze für das hiesige Musikschaffen zu brechen! Und ja, es gibt diesen Graben.

    Als Chefin eines Jazzorchesters sehe ich ihn jeden Tag. Die Fakten und Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Mittel sind ungleich verteilt. Der Graben trennt nicht Gut von Schlecht, nicht Engagiert von Larifari. Er trennt nur Budget- und Subventionswelten. Deshalb ist er ungerecht. Es ist höchste Zeit, dass diese Diskussion geführt wird.