Wädenswil

Zwei Männer werden nach Unfall auf A3 von Auto erfasst – ein Toter und ein Verletzter

Bei einem tragischen Unfall auf der A3 bei Wädenswil am frühen Mittwochmorgen sind eine Person getötet und eine weitere verletzt worden. Die A3 in Richtung Zürich musste gesperrt werden.

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Es ist ein Horrorszenario, das sich am Mittwoch in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn bei Wädenswil erreignet: Um kurz nach 5 Uhr kommt es auf dem Überholstreifen der A3 in Fahrtrichtung Zürich zu einer Kollision zwischen dem Auto eines 60-jährigen Lenkers und dem Fahrzeug eines 28-Jährigen. Während die beiden Männer nach dem Zusammenstoss aus ihren Fahrzeugen aussteigen um sich in Sicherheit zu begeben, prallt ein 59-jähriger Lenker mit seinem Auto in eines der stehenden Unfallautos.

Hiervon werden auch die beiden Männer erfasst. Der 60-Jährige erleidet dabei so schwere Verletzungen, dass er noch auf der Unfallstelle verstirbt. Der 28-Jährige kann mit leichten Verletzungen ins Spital gefahren werden. Wie es zu den beiden Unfällen gekommen ist, das ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich, wie Mediensprecher Stefan Oberlin erklärt. «Mitarbeiter des Forensischen Institut Zürich haben sämtliche Spuren gesichert und werden nun mit deren Auswertung beginnen.» Damit soll geklärt werden, wer wann und mit welcher Geschwindigkeit unterwegs war. Unklar sei derzeit auch noch, in welchem zeitlichen Abstand sich die beiden Kollisionen ereignet haben. Neben den Aussagen der beiden Unfallbeteiligten hofft die Kantonspolizei zudem mittels Zeugenaufruf mehr über den Unfallhergang zu erfahren.

Massiver Stau

Die Autobahn in Fahrtrichtung Zürich musste am Mittwoch bis 9 Uhr komplett gesperrt werden. Dies führte zu massiven Störungen im Berufsverkehr. Um 8 Uhr war der Stau auf der A3 laut TCS acht Kilometer lang. Der Zeitverlust betrug zeitweise über eine Stunde.

Weil viele Verkehrsteilnehmende dem Stau auf der A3 ausweichen wollten, kam es auch über den Seedamm Richtung Rapperswil, auf der Hauptstrasse zwischen Altendorf und Wädenswil, sowie auf dem gesamten umliegenden Strassennetz zu Verkehrsüberlastungen und Staus.

Zeugenaufruf

Personen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Neubüel, Telefon 043 833 17 00, in Verbindung zu setzen. (pst/fse)

Erstellt: 13.06.2018, 07:11 Uhr

Unfall auf der Autobahn – Das Rät die Polizei

Vor einem Unfall auf der Autobahn fürchten sich alle Autofahrer. Durch die hohe Geschwindigkeit und die vielen Fahrspuren ergibt sich eine besonders heikle Situation. Die Kantonspolizei Zürich appelliert darum an die Autolenker im Ernstfall Ruhe und Konzentration zu bewahren.

Direkt nach einem Unfall sollten Fahrzeuge, wenn möglich, auf dem Stand– oder Seitenstreifen abgestellt und die Warnblinker eingestellt werden. Als nächstes sollten sämtliche Personen vorsichtig und mit Rücksicht auf die vorherrschende Verkehrssituation die Fahrzeuge verlassen und sich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen.

Wenn möglich sollte in der Folge ein Warndreieck circa 100 Meter vor der Unfallstelle aufgestellt werden, um die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer zu warnen. Danach sollten Polizei und allfällige Rettungsdienste informiert werden. Im Idealfall wird hierzu die nächste Notrufsäule verwendet, so kann der Standort genau lokalisiert werden. Wird zur Alarmierung ein Mobiltelefon verwendet, müssen genau Angaben zum Unfallort gemacht werden können (Kilometertafel, Fahrtrichtung, letzte Ein- oder Ausfahrt).

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