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Rettungsaktion auf der FelseneggHund und Halter aus misslicher Lage gerettet

Auf der Felsenegg in Adliswil ist am Dienstagnachmittag ein Hund ausgebüxt und brachte damit sich und sein Herrchen in Schwierigkeiten. Am Ende mussten sie aus 50 Meter Tiefe von der Feuerwehr aufwendig geborgen werden.

Mit Seilzug gelang es den Feuerwehrleuten, Hund und Herrchen zu bergen.
Mit Seilzug gelang es den Feuerwehrleuten, Hund und Herrchen zu bergen.
Foto: Feuerwehr Adliswil

Am Dienstagnachmittag sind Feuerwehr, Sanität und Polizei zum Restaurant Felsenegg in Adliswil ausgerückt. Kurz vor 16 Uhr wurde die Polizei alarmiert, dass ein 61-jähriger Mann mit seinem Hund den Hang hinuntergerutscht waren und dort festsassen. Die Stadtpolizei Adliswil bestätigt den Einsatz auf Anfrage.

Zuvor war der Hund ausgebüxt. Das Tier war verängstigt und lief wegen eines Geräusches den Abhang hinunter. Als sein Herrchen hinterhereilte, rutschte er im steilen Gelände unglücklich aus und stolperte. Im Steilhang konnte er sich nicht mehr vor- oder zurückbewegen.

Um die Verunglückten zu finden, folgte die ausgerückte Feuerwehr dem Bellen des Hundes und nahm durch Rufen mit dem Besitzer Kontakt auf, wie die Feuerwehr Adliswil mitteilte.

Aufwendige Rettungsaktion

Mit Seilwinden und Rettungsschlitten seilten sich die Einsatzkräfte 50 Meter ab und konnten Mensch und Tier aus der misslichen Lage befreien. Die beiden wurden unversehrt zurück auf den Fussweg gehievt und dort vom Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich betreut. Der 61-Jährige erlitt leichte Schürfwunden, der Hund zog sich keine Verletzungen zu.

«Sicher kein alltäglicher Einsatz für unsere Feuerwehr», sagt Harald Minich, Leiter der Stadtpolizei Adliswil, auf Anfrage. Am Ende wurden die beiden zum Bahnhof gebracht und verabschiedet.

Neben der Feuerwehr waren die Stadtpolizei Adliswil und Schutz und Rettung im Einsatz.
Neben der Feuerwehr waren die Stadtpolizei Adliswil und Schutz und Rettung im Einsatz.
Feuerwehr Adliswil