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Geflüchtete in Winterthur«Ich möchte durch eigene Arbeit zu unserem Lebensunterhalt beitragen»

Für geflüchtete Menschen ist es schwierig, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren oder Bildung zu bekommen. Eine Petition will das nun ändern und Betroffene selbst zu Wort kommen lassen. Drei Frauen aus Winterthur erzählen.

Sprachkenntnisse sind elementar: Sara besucht die Deutschkurse beim Verein Solinetz in Winterthur.
Sprachkenntnisse sind elementar: Sara besucht die Deutschkurse beim Verein Solinetz in Winterthur.
Foto: Samantha Zaugg

Ehemaliges Busdepot Deutweg, in den Räumen des Vereins Solinetz. Der Raum ist eingerichtet wie ein Klassenzimmer. Der Beamer summt, projiziert einen Film an die Wand. Frauen und Männer sitzen an Tischen, immer wieder Lachen und Klatschen. Sie sehen zum ersten Mal ihre Videointerviews. In diesen Aufnahmen berichten sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit Bildungssystem und Arbeitswelt in der Schweiz.

Denn sie alle haben etwas gemeinsam: Sie sind geflüchtet, leben in der Schweiz und möchten arbeiten oder zur Schule gehen. Doch genau dieser Zugang ist für Menschen mit Fluchthintergrund oft schwierig. Das will eine neue Petition ändern. «Bildung für alle» fordert, dass der Zugang zu Bildung und Arbeit für Geflüchtete vereinfacht werden soll, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter und Aufenthaltsstatus. Die Petition wird von verschiedenen Organisationen getragen, etwa von der Gewerkschaft VPOD, dem Verband der Schweizer Studierendenschaften und eben dem Solinetz Winterthur und Zürich.

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