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«Ich verliess die Praxis auf rosa Wolken»

Ruth Cipriani leidet an grauer Star. Die Aussicht auf eine OP hat ihr zu schaffen gemacht – doch der Routineeingriff hat ihr Lebensgefühl enorm verbessert.

 Dank der Operation kann sie jetzt wieder ohne Beeinträchtigung arbeiten: Gute Augen sind für Ruth Ciprianis Arbeit als Bildchefin der «Schweizer Familie» unabdingbar.
Dank der Operation kann sie jetzt wieder ohne Beeinträchtigung arbeiten: Gute Augen sind für Ruth Ciprianis Arbeit als Bildchefin der «Schweizer Familie» unabdingbar.
Foto: Esther Michel

Als Ruth Cipriani im Herbst 2017 die Diagnose grauer Star erhielt, war das ein Schock für die 55-Jährige. Aber es war auch der Auftakt zu einem völlig neuen, unbeschwerteren Lebensgefühl. Denn mit der Staroperation wurde die Mutter zweier erwachsener Töchter nicht nur von der «Alterskrankheit» grauer Star befreit. Sondern auch von einer Sehbehinderung, die sie seit ihrer Kindheit geplagt hatte.

Der graue Star, in der Fachsprache Katarakt genannt, ist eine Trübung der Sehlinse, die hinter der Pupille liegt. Bei jungen Menschen ist diese Linse normalerweise noch klar und fokussiert das einfallende Licht so, dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht. Ab etwa 40 Jahren beginnt die Linse langsam, ihre Elastizität zu verlieren und einzutrüben, anfänglich ohne dass man etwas davon merkt. «Es ist ein normaler Altersvorgang, vergleichbar mit dem Ergrauen der Haare», sagt Beatrice Früh, stellvertretende Chefärztin der Universitätsklinik für Augenheilkunde am Inselspital Bern und Präsidentin der Schweizerischen Ophthalmologischen Gesellschaft (SOG).

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