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Alessia  (18)*, obdachlos, heroinsüchtig«Ich will wieder ein normales Leben – also nicht normal-normal»

Mit sechzehn wurde Alessia* obdachlos, mit achtzehn heroinsüchtig. Jetzt will sie ihr Leben in den Griff bekommen.

«Man sagt sich: Es gibt Leute, die schlimmer dran sind als ich»: Alessia im Kocherpark.
«Man sagt sich: Es gibt Leute, die schlimmer dran sind als ich»: Alessia im Kocherpark.
Foto: Joël Hunn

Sich selber mögen, tut sie das? «Daran arbeite ich noch. Ich bin gleichzeitig meine beste Freundin und meine beste Feindin.» Alessia *, achtzehn Jahre alt, sitzt vor der Berner Heiliggeistkirche beim Bahnhof, an der Leine ihr Hund Kira, und hat auch auf die grundsätzlichen Fragen des Lebens, für manche banal, für andere überfordernd, eine Antwort parat. Ihre Augen blicken munter. Manchmal könnte sie sich auf den Mond schiessen, fügt sie an. «Aber man muss es mit Humor nehmen.» So spricht sie oft, intuitiv und reflektiert, streng und zart, alles auf einmal.

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