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Im Rhonetal fürchtet man keine Klotener

Die Swiss League (Nati B) hat etwas, was die National League (Nati A) nicht hat: Eine Mannschaft aus dem Wallis. Noch eine Saison lang wird Kloten die altehrwürdige Litternahalle des EHC Visp geniessen. Derweil ist in 150 Metern Entfernung der Bau der Lonza-Arena im Gang – und diese wird «Nati A»-tauglich.

Mit 7700 Einwohnern ist Visp so gross wie Dietlikon. Der Hauptort des gleichnamigen Bezirks liegt an der Mündung der Vispa in die Rhone (im Wallis Rotten genannt) auf 658 Metern über Meer. Gespielt wird in der Litternahalle.

Zwei Stunden bevor ein Heimspiel des EHC Visp beginnt, öffnet in der Litterna-Halle die «Cheese-Lounge». «An einem guten Tag gehen da schonmal 100 Foundues über die Theke», sagt der Eismeister Sandro Mazotti. Dass Walliser ganz generell viel von Fondue verstehen, ist nicht der einzige Grund, weshalb die Zahl so hoch ausfällt: Die Visper Eishockeyaner ziehen Zuschauer an – fast 3000 Fans schauten sich in der vergangenen Regular Season (reguläre Saison, ohne Playoffs) im Schnitt die Heimspiele an. Zum Vergleich: Der EHC Kloten erreichte in der National League (Nati A) knapp 5400 Zuschauer.

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