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Abstimmung in Winterthur«In der Grüze werden Tausende Arbeitsplätze entstehen»

Gegen die Querung Grüze regt sich vereinzelt Widerstand. Stadträtin Christa Meier (SP) sagt, warum ein Nein am 29. November Winterthur doppelt teuer zu stehen käme.

Bau-Stadträtin Christa Meier (SP) kämpft für ein Ja zur Querung Grüze am 29. November.
Bau-Stadträtin Christa Meier (SP) kämpft für ein Ja zur Querung Grüze am 29. November.
Foto: Madeleine Schoder

Frau Meier, in der Politik hat die Querung Grüze viel Rückhalt. Von der FDP bis zur AL sagen fast alle Parteien Ja. Doch nun meldet sich das Gewerbe zu Wort. Gefährdet die neue Busbrücke den Betrieb der Maag Recycling?

Nein, sie gefährdet ihn nicht. Die Querung ist ein Teil des Gestaltungsplans Grüze, und die Firma Maag Recycling war bei dessen Ausarbeitung immer eng involviert. Wir haben stets Lösungen gefunden, damit die Existenz der Firma weiter möglich ist, und wir werden das auch weiterhin schaffen.

Firmenchefin Judith Maag warnt vor Unfallgefahr, wenn sich Velos und Werkverkehr kreuzen.

Die Veloschnellroute, die Frau Maag erwähnt, ist nicht Teil dieser Abstimmung. Das muss man klar unterscheiden. Wir werden demnächst die Bestvariante der Route beschliessen und dann geeignete Massnahmen finden – da müssen wir die Arbeit der Verkehrsplaner abwarten. Aber es wird Lösungen geben, das versichere ich. Unfälle während der Bauphase sind unwahrscheinlich, weil die Baustelle der Querung Grüze nicht über die Geiselweidstrasse abgewickelt wird. Stadt und SBB haben ein Baustellenkonzept erarbeitet, damit die Zufahrt zum Maag-Areal durch den Baustellenverkehr nicht beeinflusst wird.

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