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CSI Humlikon nur nationalIn Humlikon sucht man neue Wege

Eine internationale Pferdesportveranstaltung kommt für die Organisatoren des CSI in Humlikon dieses Jahr nicht infrage. Abgesagt werden soll das beliebte Turnier aber nicht.

Auf dem Reitsportgelände in Humlikon soll im September anstelle eines internationalen ein nationaler Concours stattfinden.
Auf dem Reitsportgelände in Humlikon soll im September anstelle eines internationalen ein nationaler Concours stattfinden.
Foto: Sascha P. Dubach

In den vergangenen zwei Monaten jagte im internationalen Pferdesport eine Turnierabsage die nächste: Die Corona-Pandemie liess kein Austragen von Grossveranstaltungen zu. Mit den sinkenden Infektionszahlen in der Schweiz sind zurzeit nicht nur Bund und Behörden optimistischer, sondern auch das Organisationskomitee des CSI Humlikon.

«Noch sind die Grenzen zu und ihre Öffnung für den freien Verkehr von Reitern und Pferdetransportern in zahlreichen Ländern nicht absehbar – eine internationale Veranstaltung kommt damit in diesem Jahr in Humlikon nicht infrage», sagt Paul Freimüller, der zusammen mit Fritz Pfändler und Gerold Mändli dem OK vorsteht. Abgesagt wird das bei Zuschauern und Teilnehmern gleichermassen beliebte Turnier im Weinland aber nicht: Sofern es die Corona-Situation zulässt und bis im Spätsommer wieder kleine und mittlere Veranstaltungen erlaubt sind, sollen die Wettbewerbe am geplanten Datum vom 1. bis 6. September als nationale Springsportveranstaltung durchgeführt werden. Auch die Schweizer Meisterschaft der Springreiter, die vierte in Humlikon in Folge, würde dann wie geplant in diesem Zeitraum stattfinden.

«Irgendwann muss der Sport zur Normalität zurückfinden.»

Ulrich Koller, Hauptsponsor

Ausschlaggebend für diesen Entscheid ist das Engagement des Haupt- und Titelsponsors Lerch & Partner. Dessen Hauptaktionär und Geschäftsführer Ulrich Koller steht mit ganzem Herzblut auch hinter einer nationalen Veranstaltung: «Irgendwann muss der Sport zur Normalität zurückfinden, und ich hoffe, dass in Humlikon auch eine neue Art von Musik und Unterhaltung möglich sein wird. Zudem bin ich der Meinung, dass alle KMU, die von der Corona-Krise nicht so stark betroffen sind, der Schweizer Bevölkerung etwas zurückgeben sollten.» Über die definitive Durchführung der Veranstaltung wird am 15. Juni entschieden.