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Protestaktion «Wir machen auf»In Winterthur blieben die Stühle auf den Tischen

In der Schweiz öffneten einige Lokale am Montag ihre Türen aus Protest gegen die Corona-Massnahmen. Im Vorfeld wurde auch die Teilnahme dreier Winterthurer Cafés angekündigt.

Keine Protestler in Winterthur: Die Wirte in Winterthur liessen am Montag die Stühle oben und boten höchstens Take-away an.
Keine Protestler in Winterthur: Die Wirte in Winterthur liessen am Montag die Stühle oben und boten höchstens Take-away an.
Foto: Keystone

Bis mindestens am 22. Januar müssen Restaurants und Cafés geschlossen bleiben. So will es der Bundesrat. Und er könnte die Massnahmen am Mittwoch noch verlängern. «Wir machen auf», kündigte eine Bewegung ihren Protest dagegen an. Am Montag sollten schweizweit Geschäfte, die aufgrund der Pandemiemassnahmen geschlossen haben müssen, öffnen. Der Übersicht auf der Website zufolge auch drei Cafés aus Winterthur.

Doch wer am Montag in der Stadt nach offenen Cafés suchte, wurde nicht fündig. Die Cafés und Restaurants hatten vorschriftsgemäss ganz geschlossen oder boten, legal, ihre Ware zum Mitnehmen an. So auch Karl Fatzer, der Inhaber des Cappuccino. Er zeigte am Montagmorgen kein Verständnis für die Aktion. «Ich will solidarisch sein und halte mich deshalb an die Corona-Massnahmen», sagt er.

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