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Kolumne von Tamara FunicielloIns offene Messer

Bewegungen wie Frauenstreik, Klimastreik und «Black Lives Matter» haben grosse Ziele, bewirken aber vor allem im Kleinen viel.

Politik passiert nicht einfach im Bundeshaus, sondern auch auf der Strasse: Demonstration gegen Rassismus auf dem Basler Barfüsserplatz (4. Juli 2020).
Politik passiert nicht einfach im Bundeshaus, sondern auch auf der Strasse: Demonstration gegen Rassismus auf dem Basler Barfüsserplatz (4. Juli 2020).
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

2018 gaben weniger als 10 Prozent aller Schweizer Jugendlichen an, an politischen Demonstrationen teilzunehmen. Heute gibt jede*r fünfte Jugendliche an, für ein politisches Anliegen bereits einmal auf der Strasse gewesen zu sein. Zwischen 2018 und 2020 liegt das Aufkommen der mobilisierungskräftigsten Bewegungen, die dieses Land seit langem gesehen hat: Frauenstreik, Klimastreik und «Black Lives Matter». Seither wird über ihren Wert debattiert, über die Legitimität ihrer Methoden und darüber, welche Zukunft ihnen bevorsteht.

Doch oftmals wird ein Detail übersehen: die Wirkung dieser Bewegungen im Kleinen.

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