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Architektur und Baukultur in Winterthur«Irgendwo gehören Bausünden auch dazu»

«Verdichtetes Bauen ist gutes Bauen» – in der Realität bewahrheitet sich dieser Leitsatz von Stadtbaumeister Jens Andersen nicht immer. Spricht sich das Bauamt für ein Stockwerk weniger aus, fliegt ihm das Verdichtungsargument um die Ohren.

Er ist das architektonische Gewissen von Winterthur: Stadtbaumeister Jens Andersen. Am Samstag zeichnet er mit der Jury des Architekturpreises die besten Bauten der letzten vier Jahre aus.
Er ist das architektonische Gewissen von Winterthur: Stadtbaumeister Jens Andersen. Am Samstag zeichnet er mit der Jury des Architekturpreises die besten Bauten der letzten vier Jahre aus.
Foto: Marc Dahinden

Um den Architekturpreis Region Winterthur wetteifern unter anderem Gebäude wie eine Kita, eine Fussgängerbrücke oder die Kirche der Neuapostolen. Wie kann man über so unterschiedliche Bauwerke urteilen? Ist das nicht Äpfel mit Mozzarella vergleichen?

Von der Nutzung und vom architektonischen Ausdruck her schon, aber sie sind alle ein Beitrag zur Winterthurer Baukultur und prägen das Gesicht der Stadt. Wir vergleichen, wie sie dazu beitragen. Und ja, da kann eine kleine Tankstelle einen Unterschied machen und ein Vorbild sein.

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