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Biografie über den Tenniscrack«Ist hier noch frei?», fragt Federer

Welches der Kinder den grössten sportlichen Ehrgeiz hat. Und was Roger Federer tut, dass sie möglichst normal aufwachsen. Auszug aus der Neuauflage der Biografie von Redaktor Simon Graf.

«Bist du fertig, Papa?» Dann rannte Leo herbei und umarmte ihm, auch Lenny stösst dazu. Idyllische Szene in Wimbledon 2018.
«Bist du fertig, Papa?» Dann rannte Leo herbei und umarmte ihm, auch Lenny stösst dazu. Idyllische Szene in Wimbledon 2018.
Foto: Paul Zimmer/Foto-Net

«Ist hier noch frei?», fragt eine mir vertraute Stimme. Ich sitze mit meiner älteren Tochter in der Cafeteria des lokalen Hallenbads, und wir sind beide ganz damit beschäftigt, unsere Hotdogs zu verschlingen. Das Schwimmen hat hungrig gemacht. Ich schaue hoch und blicke ins schmunzelnde Gesicht von Roger Federer, der an unseren Tisch getreten ist.

«Ja, natürlich ist hier noch frei», sage ich, gleichermassen verblüfft und erfreut. Er hat seine beiden Töchter Myla und Charlene in den Schwimmkurs gebracht, selbst aber darauf verzichtet, ins Wasser zu gehen. Zu gross wäre wohl der Rummel geworden, und vor der Rasensaison empfiehlt es sich auch nicht, eine Erkältung zu riskieren.

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