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Verein Jazz in WinterthurJazz als Kunstprojekt

Es gibt ihn noch, den Verein Jazz in Winterthur. Im Rahmen des Zürcher Jazzfestivals «unerhört» holt er das erfahrene Trio Day & Taxi und die junge Sängerin Andrina Bollinger nach Winterthur.

Saxofonist Gallio (Mitte), Bassist Jeger (links) und Schlagzeuger Hemingway widersetzen sich dem Mainstream.
Saxofonist Gallio (Mitte), Bassist Jeger (links) und Schlagzeuger Hemingway widersetzen sich dem Mainstream.
Foto: Gerry Hemingway

Seit die Stadt vor vier Jahren dem Verein Jazz in Winterthur die Subventionen gestrichen hat, arbeitet er mit einem neuen Konzept. Statt einmal im Monat Exponenten der Schweizer Szene zu präsentieren, setzt der neue Vorstand seither auf Festivals. Auf ein eigenes jeweils Anfang Jahr und auf das Zürcher Festival «unerhört» im November, zu dem der Verein einen Winterthurer Abend auf die Beine stellt. Diesmal mit alten Hasen und einer poppigen Sängerin.

Poetischer Eigenbrötler

Mit dem vor über dreissig Jahren gegründeten Trio Day & Taxi hat sich der Saxofonist Christoph Gallio einen Namen als zugleich widerborstiger und poetischer Jazz-Eigenbrötler gemacht, und zwar sowohl als unorthodoxer Komponist als auch als nonkonformer Improvisator. Mit anderen Worten: Gallio hebt sich in erfreulich erfrischender Weise vom Mainstream ab, ohne in esoterische Gefilde abzudriften.

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