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Corona-Mutation in Wengen«Eine solche Dynamik gibt es sonst nirgends im Kanton Bern»

In Wengen verbreitet sich das britische Coronavirus beunruhigend schnell. Trotzdem verzichten die Behörden auf schärfere Schutzmassnahmen.

Kein Massentrubel des Weltcupzirkus: In Wengen sind wegen der Corona-Krise nur wenige Menschen draussen unterwegs.
Kein Massentrubel des Weltcupzirkus: In Wengen sind wegen der Corona-Krise nur wenige Menschen draussen unterwegs.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Die Skilifte in der Jungfrauregion sind am Dienstag normal geöffnet worden, auch im Wengener Teilgebiet. In dem Corona-Hotspot dürfen die Hotels bis auf eines weiterhin Gäste empfangen. Die Wengernalpbahn als einzige Verbindung ins Tal fährt nach Fahrplan. Dabei hat sich die Lage mit dem Virus im Dorf keineswegs entschärft.

Innerhalb von 24 Stunden wurden 10 weitere Corona-Infektionen gemeldet. Seit Weihnachten, als ein britischer Tourist die hoch ansteckende Mutation des Virus nach Wengen gebracht hatte, sind es bereits 70 Fälle.

Dies in einem Dorf mit nur rund 1000 Einwohnern. Allerdings steigt die Zahl der Aufenthalter mit den Wintertouristen jeweils zwischen Weihnachten und Neujahr stark. Bereits am Montag waren 9 neue Fälle bekannt geworden, unter anderem im Umfeld der Organisatoren der Lauberhornrennen. Der Kanton Bern hat daraufhin den Weltcuptross einen Tag nach seiner Zusage für die Durchführung am nächsten Wochenende wieder ausgeladen.

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