Bassersdorf/Embrach

Junge Unterländer beteiligen sich an nationalem 72-Stunden-Projekt

Am Donnerstag fällt der Startschuss für die neuste Ausgabe des grössten Freiwilligenarbeitsprojektes der Schweiz. Auch Unterländer beteiligen sich.

Von Donnerstag bis Sonntag (16.-19. Januar 2020) versuchen Jugendliche in der ganzen Schweiz im Rahmen der Aktion 72 Stunden total 235 Projekte zu verwirklichen, so wie hier etwa der Bau eines Spielplatzes.

Von Donnerstag bis Sonntag (16.-19. Januar 2020) versuchen Jugendliche in der ganzen Schweiz im Rahmen der Aktion 72 Stunden total 235 Projekte zu verwirklichen, so wie hier etwa der Bau eines Spielplatzes.

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Mit vereinten Kräften etwas Gutes tun, wirkt motivierend und scheint auch zu mobilisieren. Zumindest da, wo die Jugendarbeiterinnen und -arbeiter Projektideen für die «Aktion 72 Stunden» vorbereitet haben. So erwarten die Verantwortlichen dieser gesamtschweizerisch durchgeführten Aktion über 100 Kinder und Jugendlichen allein im Zürcher Unterland. Zwar beteiligen sich in der Region nur gerade die Jugendbeauftragten und einige Vereine aus dem Embrachertal und Bassersdorf. Landesweit rechnet man allerdings mit rund 15000 Jugendlichen, die sich im vorgegebenen Zeitrahmen von genau drei Tagen an 235 Projekte wagen wollen.

Im Zentrum stehen eigene gemeinnützige und innovative Ideen, die es mit einem besonderen Effort und der Hilfe einiger Erwachsener umzusetzen gilt. In Bassersdorf ist man an breiter Front aufgestellt für die neuste Ausgabe dieser Aktion. Dort ziehen die Jugendbeauftragen der Gemeinde, Kirchen, die Pfadi sowie Leitungsteams von Vereinen wie Jubla, Jungschar und Roundabout mit. Letzteres ist ein Streetdance-Netzwerk für junge Frauen ab der 6. Klasse, organisiert von der reformierten Kirche.

Donnerstag bis Sonntag

Los gehts am kommenden Donnerstagabend. Dann beginnt die Uhr zu ticken, bis die 72 Stunden am Sonntagabend abgelaufen sein werden. An den vergangenen Aktionen hat man schon einiges bewerkstelligen können im Rahmen dieser Aktion. So gabs bereits eine Velo-Putz-Aktion, es entstand eine Halfpipe, ein Biotop wurde gebaut, ein Spielplatz renoviert und ein riesiger Sonntagsbrunch wurde organisiert, heisst es von den Bassersdorfer Verantwortlichen.

Was dieses Jahr auf dem Programm steht, wird noch nicht genau verraten. Das soll für die teilnehmenden Kinder und Jugendliche auch eine Überraschung sein. Klar ist jedoch, dass es sich heuer um Projekte handeln wird, die einen guten Zweck erfüllen und gemeinnützig sein sollen. Schliesslich orientiert sich die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände jetzt an den 17 Zielen der Uno-Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung.

Ab 7 Jahren mit dabei

Während sich die Jubla im Embrachertal am Nachhaltigkeitsziel orientiert, mehr Biodiversität zu schaffen und man das Zusammenleben von Mensch und Tier fördern will, nehmen sich die Bassersdorfer gleich mehrere Projekte mit verschiedenen Zielen vor. Da gehts um Gesundheit und Wohlergehen, nachhaltige Städte und Gemeinden oder etwa um verantwortungsvollen Konsum und Produktion. Im Glattal sind denn auch etwas ältere Teilnehmer angesprochen (11-18 Jahre), während im Embrachertal schon ab 7 Jahren mitangepackt werden darf.

Die Aktion 72 Stunden findet nach 2005 zum vierten Mal statt, erstmals im Winter. Die Projekte werden jeweils tagsüber durchgeführt. Genauere Infos gibts am kommenden Donnerstagabend direkt vor Ort oder in Bassersdorf bei Jasna Aiello, Jugendarbeit der Gemeinde (jasna.aiello@bassersdorf.ch) und Sabrina Manhart, Jugendarbeit katholischen Kirche (sabrina.manhart@kathbasi.ch). In Embrach beantwortet Fiona Schäfer (fiona.aurea@gmail.com), Leiterin der Jubla, weitere Fragen.

Erstellt: 13.01.2020, 16:58 Uhr

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