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Nach Beschädigung des BrunnensKanti Büelrain setzt Kopfgeld auf Vandalen aus

Vor gut einem Monat wurde der Brunnen bei der Kantonsschule Büelrain beschädigt. Weil die Polizei noch im Dunkeln tappt, setzt nun die Schule eine Belohnung aus.

Kein Wassergeplätscher mehr am Büelrain: Der himbeerfarbene Brunnen wurde in der Nacht auf den 2. August zerstört.
Kein Wassergeplätscher mehr am Büelrain: Der himbeerfarbene Brunnen wurde in der Nacht auf den 2. August zerstört.
Foto: Stapo Winterthur

Quadratisch, himbeerrot, auffällig. Der Brunnen, designt vom Zürcher Künstler Christoph Haerle, vor der Kantonsschule Büelrain war ein beliebtes Fotosujet. War. In der Nacht auf den 2. August wurde er von Vandalen beschädigt und laut Angaben der Kantonsschule Büelrain «vollständig zerstört».

Die Stadtpolizei ermittelt nun seit mehr als einem Monat in diesem Fall, die Erfolge sind rar. Anfang Woche informierte die Stapo, dass die Vandalen noch nicht gefasst seien. Immerhin weiss die Stapo, wonach sie sucht: Fünf Jugendliche oder junge Erwachsene sollen für den Schaden verantwortlich sein. Man suche Zeugen.

2000 Franken Belohnung

Einen Schritt weiter geht nun die Schule selbst. Sie will für Hinweise aus der Bevölkerung, die zu den Tätern führen, eine Belohnung von bis zu 2000 Franken bezahlen. Das schreibt Martin Bietenhader, Rektor der Kantonsschule Büelrain, in einer Mitteilung. Es sei nicht nur ein finanzieller Schaden, sondern vielmehr auch ein ideeller Verlust für das ganze Wildbachquartier, so Bietenhader weiter.