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Mehr Abfallsünder in WinterthurKartonberge nach der Päckliflut

Mit dem angepassten Konsum- und Freizeitverhalten hat sich im Corona-Jahr auch der Abfall verändert, den wir produzieren. Drei Dinge, die aus der Winterthurer Abfallbilanz hervorstechen.

Nach den Feiertagen wird noch mehr Kartonabfall erwartet: «Das bereitet uns Sorgen», sagt der städtische Entsorgungsleiter, Armin Bachofner.
Nach den Feiertagen wird noch mehr Kartonabfall erwartet: «Das bereitet uns Sorgen», sagt der städtische Entsorgungsleiter, Armin Bachofner.
Foto: Archiv

So viel Karton wie noch nie

Schon vor Corona wurden Schuhe, Wein und Elektronikprodukte im Internet bestellt. Jetzt sind die Abfallmengen aber deutlich grösser.
Schon vor Corona wurden Schuhe, Wein und Elektronikprodukte im Internet bestellt. Jetzt sind die Abfallmengen aber deutlich grösser.
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Ob Zalando-Päckli oder Pizzaschachteln: Schon in den letzten Jahren entsorgte die Bevölkerung kontinuierlich immer mehr Karton – und mit dem Lockdown hat die Menge noch einmal stark zugenommen. In den letzten beiden Jahren sammelte die Kartontour 120 bis 130 Tonnen pro Monat ein. Ab März wurden daraus plötzlich 160 Tonnen. Der Höchstwert lag dann im Juni bei 180 Tonnen, was einem Anstieg um 40 Prozent entspricht.

Anders ausgedrückt: Herr und Frau Winterthurer entsorgen pro Kopf 1,4 Kilogramm oder rund 4 Quadratmeter Karton – jeden Monat.

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