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BehindertengleichstellungsgesetzKein Ausbau in Girenbad

Der Bund verlangt, dass Bushaltestellen bis Ende 2023 behindertenkonform sind. In Turbenthal gibt es Ausnahmen.

Die Postautolinie 805 nach Girenbad bleibt vorläufig auch unter der Woche bestehen. Garantien gibt es aber nicht.
Die Postautolinie 805 nach Girenbad bleibt vorläufig auch unter der Woche bestehen. Garantien gibt es aber nicht.
Foto: Marc Dahinden

Die Bushaltestelle Girenbad wird vor allem von Ausflüglern genutzt, die zum Beispiel von dort auf den Schauenberg spazieren. Gemäss Behindertengleichstellungsgesetz müsste auch diese Haltestelle bis Ende 2023 behindertengerecht ausgebaut werden. Das Amt für Verkehr des Kantons hat deshalb ein Projekt ausarbeiten lassen. Rund eine Million Franken würden die Bauarbeiten kosten, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Turbenthal heisst. Diese «extrem hohen Kosten» seien nicht zu rechtfertigen, heisst es weiter. Zumal es keine verbindliche Zusage gebe, dass die Linie ins Girenbad «dauerhaft» betrieben werde. Die Fahrgastzahlen seien eher gering, und die Haltestelle werde mit zwei Kursen pro Tag bedient.

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