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Fahrende in WinterthurKein Job, kein Platz – Fahrende in der Corona-Krise

Bis Ende August wohnen die Fahrenden des Zigeunerkultur-Zentrums mitten in Winterthur. Auch bei Ihnen ist Corona das Thema Nummer eins.

Narzisse Birchler vom Zigeunerkultur-Zentrum zusammen mit Hund Rocky vor ihrem Wohnwagen.
Narzisse Birchler vom Zigeunerkultur-Zentrum zusammen mit Hund Rocky vor ihrem Wohnwagen.
Bild: Madeleine Schoder

17 Wohnwagen mit Vordach und bunten Gartenmöbeln stehen zusammen mit mindestens nochmals so vielen Autos auf dem Platz. Die Nummernschilder sind aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Bei einem Wohnwagen bellt ein Chihuahua, drei Kinder baden in einem Planschbecken, eine ältere Dame winkt und ruft über den Platz: «Bonjour!» Ob man denn gerne seine Messer schleifen lassen möchte? Sie fragt auf Französisch. Die Kinder übersetzen es auf Deutsch.

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