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Kommentar zum EllikerfeldKein Ruhmesblatt für den Kanton

Im Streit ums Ellikerfeld hat die Kantonsregierung ein neues Kapitel hinzugefügt. Gelöst ist damit noch immer nichts – auch nach bald zehn Jahren.

Im März 2019 überwies der Zürcher Kantonsrat das Weinländer Postulat zum Ellikerfeld an den Regierungsrat. Die Forderung: der Bau eines Ersatzdamms, um die Elliker Bevölkerung vor Stechmückenplagen zu schützen. Die Zürcher Regierung hatte daraufhin zwei Jahre Zeit, um das Anliegen zu prüfen, Bericht zu erstatten und einen Antrag ans Parlament zu stellen.

Und dafür beanspruchte sie fast die ganze zweijährige Frist. Das Resultat? Ein Bericht aus bloss drei Seiten mit altbekannten Argumenten. Kein Projekt für den Bau des Damms, ja nicht einmal einen Entscheid hat der Regierungsrat dazu getroffen. Stattdessen wirft er das heisse Eisen zurück ins Weinland. Was daran besonders stossend ist: Die Kantonsregierung tut dies mit Verweis auf ein Entwicklungskonzept zum Ellikerfeld, das der Marthaler Gemeinderat gar nicht unterzeichnet hat.

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