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Quarantäne-Chaos in MelbourneKeine Gnade für Tennisprofis: 72 unter Zimmerarrest

Schon auf drei Charterflügen ans Australian Open wurde das Coronavirus nach Melbourne eingeschleppt. Nun hat sich Djokovic eingeschaltet.

Reise ins Ungewisse: Tennisspieler verlassen eines der vielen Charterflugzeuge, die sie aus sieben verschiedenen Städten nach Australien geflogen haben.
Reise ins Ungewisse: Tennisspieler verlassen eines der vielen Charterflugzeuge, die sie aus sieben verschiedenen Städten nach Australien geflogen haben.
Foto: Asanka Ratnayake (Getty Images)

Not macht erfinderisch. Nachdem Belinda Bencic den ersten Frust verarbeitet hatte, räumte sie ein Bett zur Seite, markierte mit Klebeband drei Rechtecke auf ihr Fenster mit Blick auf die Skyline von Melbourne und begann zu trainieren. «Ist zwar der falsche Belag, aber das ist ja egal», kommentierte sie ihren Videobeitrag in den sozialen Medien mit Ironie.

Der 23-jährigen St. Gallerin bleibt auch nichts anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Zwar würden sie fast stündlich mit neuen Informationen versorgt, erklärte ihr ebenfalls in Melbourne weilender Manager Marijn Bal am Sonntag, doch «die letzten 24 Stunden waren chaotisch und hektisch». Eines allerdings zeichnete sich rasch ab: Der 14-tägige Zimmerarrest wird ihr nicht erlassen, egal, wie viele negative Tests sie in dieser Zeit abgibt.

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