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Kunstmuseum WinterthurKleine Verhältnisse in kunstvollem Licht

Die neue Ausstellung im Reinhart-Museum zeigt das einfache Leben – einfühlsam und vielsagend inszeniert von Adriaen van Ostade. Die Bilder aus dem 17. Jahrhundert sprechen uns auch heute noch direkt an.

Adriaen van Ostade: Der Familienvater, 1648. Radierung. Kunstmuseum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart.
Adriaen van Ostade: Der Familienvater, 1648. Radierung. Kunstmuseum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart.
Foto: Kunstmuseum Winterthur

Er gehört zu den grossen Erzählern in der Kunst, Adriaen van Ostade, 1610 in Haarlem geboren, 1685 dort gestorben, aus einfachen Verhältnissen stammend, bald schon als Künstler erfolgreich. Seine Gemälde hängen in den grossen Museen der Welt – und zwei kleinformatige bilden nun den Auftakt zur aktuellen Ausstellung, eine Leihgabe aus St. Gallen und das jedes Mal neu faszinierende hauseigene «Interieur mit Fischerfamilie» (um 1635, Geschenk der Stiftung Jakob Briner). Peter Wegmann hat einst von ihm gesagt, dass es etwas Hintergründiges ausstrahle: «Es herrscht existenzielles Chaos, das aber nicht bedrückt, sondern amüsiert.»

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