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Polizeieinsatz in Winterthur Kleinkind sperrt seine Eltern ein

Vergangenen Donnerstag musste ein Familienvater in seine eigene Wohnung einbrechen, weil er und seine Frau vom eigenen Kind eingesperrt worden waren. Beim Vorfall wurde niemand verletzt; es entstand Sachschaden in geringer Höhe.

Dem Kleinkind gelang es offenbar, den Schlüssel zu drehen und so seine Eltern einzusperren.
Dem Kleinkind gelang es offenbar, den Schlüssel zu drehen und so seine Eltern einzusperren.
Pixabay

Als es am vergangenen Donnerstag einzudunkeln begann, rückten Patrouillen der Stadtpolizei in die Innenstadt aus. Die Einsatzzentrale hatte kurz zuvor die Meldung erhalten, dass zwei Männer in einen Wohnblock eingedrungen seien und jetzt ein lautes Geschrei in der Wohnung losgetreten sei.

Schnell wurde jedoch klar, dass es sich nicht um einen Einbruch handelte. Ein Familienvater und dessen Frau waren von ihrem Kind in zwei verschiedene Zimmer eingesperrt worden. Ja, nicht umgekehrt, wie die Polizei in einer Mitteilung bestätigt.

Folgender «Tatablauf» wurde von der Polizei rekonstruiert: Das zweijährige Kind hatte die Eltern eingesperrt. Da sich das Problem nicht lösen liess, sprang der Vater vom Balkon und bat seinen Nachbarn um Hilfe, damit er in seine eigene Wohnung einbrechen konnte. Der Nachbar half kurzerhand mit und parkierte seinen Wagen unter der Küche des Familienvaters, damit er das Küchenfenster erreichen, dieses einschlagen und so zurück in seine eigene Wohnung gelangen konnte. Er selber, seine Frau sowie das Kleinkind blieben unverletzt. Es entstand lediglich Sachschaden in geringer Höhe am Küchenfenster und am Fahrzeug, das als «Steighilfe» diente.

mcp